Ein Haus zu bauen ist Vertrauenssache – bei  Auftraggeber und  Auftragnehmer gleichermaßen.

Deshalb sollte  jeder Bauinteressent  vorher genauestens  schauen, sich informieren, sich beraten lassen, alle Varianten prüfen, diverse Baustellen besichtigen und sich einen persönlichen Eindruck verschaffen.

Ein Richtfest lässt Großes erwarten, es ist ein symbolischer und traditionsreicher  Akt, der  aus dem  14. Jahrhundert stammt. Erst nach Klärung aller Formalitäten und Vorlage der Baugenehmigung  kann mit dem Bau begonnen werden. Ist der Rohbau fertig, der Dachstuhl  errichtet und die Richtkrone angebracht wird Richtfest gefeiert.  Für die Bauherren A. und H. aus Plessa war das Richtfest  am 9.09.2019 das 1. große Ereignis.  Wie es zum  Hausbau kam und wie die Bauherrenfamilie das Ganze erlebt hat, lesen Sie selbst:

Wir entschlossen uns im Sommer 2017 dazu, dass wir zusammen in ein Haus ziehen wollen. Die Suche nach einem gebrauchten Haus gestaltete sich schwieriger als gedacht. Nach ein paar Besichtigungen, die leicht erfolglos waren, fassten wir am 11.11.2018 den Entschluss, dass wir uns parallel zur Suche nach einem Altbau über diverse Neubauarten informieren werden. Dass wir Stein auf Stein bauen wollen, war die Grundvoraussetzung.
Wir schauten uns im Internet um, fragten Freunde, Kollegen und Familie und kamen so zwischen den Jahren unter anderem auf Town & Country.
Da unser Weg uns nach Dresden führte, beschlossen wir, dies mit einer Musterhausbesichtigung zu verbinden. Das Flair 113 erschien uns erstmal sehr ansprechend. Die Verkaufsberaterin Sylvia Meier zeigte uns alles und führte auch eine sehr gute Beratung durch. Sie zeigte uns verschiedene Möglichkeiten zur Raumgewinnung und so kamen wir auf eine Kniestockerhöhung, die vergleichbar zum Lichthaus 121 war, das schon im Standard einen 1 m hohen Kniestock besitzt.

Wir besichtigten auch weitere Musterhäuser in Roßwein und Berlin, aber keines sagte uns so zu wie das Lichthaus. Schließlich fehlte uns noch eine kleine Büroecke, die wir aber trotz intensivster Überlegungen in keinem Raum abtrennen konnten bzw. wollten. So fiel die Entscheidung, das Lichthaus 152 zu bauen, das unserer 4-köpfigen Familie genug Raum bietet und ein Arbeitszimmer besitzt, dass später auch als Gästezimmer o.Ä. genutzt werden könnte. Wir haben auch mehrere Male die Möglichkeit der Baustellenbesichtigung genutzt, die Town & Country anbietet. Hier kann man Rohbauten besichtigen, hat die Verkaufsberater und Bauherren als kompetente Ansprechpartner vor Ort und kann sich super Ideen holen bzw. seine Vorstellungen mit der Realität abgleichen oder überdenken. Wir finden das eine sehr gute Möglichkeit, die jeder zukünftige Bauherr nach Möglichkeit nutzen sollte.

Aufgrund der örtlichen Nähe und guter Erfahrungen im Bekanntenkreis fiel unsere Entscheidung, mit ZET als Bauträger zu bauen. Wir unterschrieben am 18.10.2018 den Bauwerksvertrag, sodass nun die Planungen beginnen konnten. Finanzierung, Grundstückskauf und Grundrissplanungen zogen sich dann bis in den Januar 2019 hin, in denen wir den Standard-Grundriss mehrfach überarbeiteten und neu überdachten. Schließlich sollte das Haus genau unseren Vorstellungen entsprechen, Fenster und Türen an den Stellen haben, die wir für perfekt empfanden. Über die vertraglich festgehaltenen Grundrissänderungen in beiden Geschossen ist uns dies möglich. Am 16.01.2019 hatten wir in Teupitz unser Planungsgespräch mit dem leider verstorbenen Herrn Detlef Zobel. Er hat uns sehr gute Tipps zur Raumnutzung gegeben, wir konnten durch seine Ideen ein Fenster und eine Außentür einsparen, im OG statt der französischen Balkone bodentiefe Fenster mit einer Teil-Festverglasung einsetzen und haben nun ein Lichtband im Treppenaufgang, dass den Flur mit ausreichend Sonnenlicht versorgt. In 5 h haben wir „fast ein Architektenhaus“ entstehen lassen! Wir sind sehr dankbar, dass wir mit Herrn Zobel einen überaus qualifizierten und erfahrenen Planer an unserer Seite hatten und waren umso bestürzter, als wir die Nachricht von seinem Tod bekommen hatten. Wir sind sicher, dass unser Haus ohne seine Ideen nicht so geworden wäre, wie es jetzt gerade entsteht.

Am 28.03.2019 reichten wir den Bauantrag ein, den die Architektin Frau Bugs ausgearbeitet hat. Am 15.04.2019 haben wir wieder in Teupitz das Bemusterungsgespräch und legen Dach- und Außenputzfarben, die Farben der Dachsparren und Ausführung der Sparrenköpfe, die Farbe des Sockels, Treppenausführung, Fensterbänke innen und außen, Innentüren inkl. Klinken, Lunos-Installationsorte, Platzierung der Heizkreisverteiler und Regenfallrohre, Öffnungsrichtung der Fenster und Türen sowie die Platzierung der Gurtwickler auf den Fensterrahmen, Kaminreinigungsöffnung, Dehnungsfugen im Estrich, Schornsteinkopfverkleidung, Sonderdachsteine für Satellit und Sanitärlüftung fest. Auch haben wir mit dem Verlegen des Küchenanwassers, dem Setzen und Anschließen des Abwasser-Kontrollschachtes, dem Streichen der Dachüberstände und der Elektroarbeiten ein genaues Bild unserer Eigenleistungen. Wir drucken uns unser Haus im Maßstab 1:100 als 3d-Druck und gestalten es auch farbig so, wie es später einmal im Großen aussehen wird. Das Modell begleitet uns von nun an durch alle Bauphasen, wird ein beliebtes Fotoobjekt und hilft auch sehr, den interessierten Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten und Nachbarn einen Eindruck von unserem zukünftigen Haus zu vermitteln.

Die Baugenehmigung erhalten wir am 30.04.2019 nach gerade einmal 5 Wochen Bearbeitungszeit. Endlich sind auch bald darauf mit Baustrom- und Bauwasseranschluss alle Voraussetzungen für den Baustart gegeben.

Am 17.07.2019 wurde schließlich mit dem Erdaushub für die Bodenplatte begonnen. Wir freuen uns sehr über den Baustart, auch wenn wir etwas überrrascht waren, dass es schon vor dem angekündigten Baustart soweit war.

Die weiteren Bauarbeiten gingen zügig voran, das Erdgeschoss entstand in gerade einmal 3 Tagen, sodass nach 5 Tagen bereits die Zwischendecke gegossen werden konnte. Anschließend wurde das Obergeschoss in ähnlichem Tempo gemauert. Die Bauarbeiter sind sehr fleißig, freundlich und hinterlassen stets eine aufgeräumte Baustelle. Am 09.09.2019 feiern wir Richtfest und haben nun auch real ein Bild vor Augen, wie unser Haus einmal aussehen wird. Wir haben eine tolle Richtkrone, die die Kegelfrauen aus Kraupa für uns gebunden haben. Vielen Dank noch einmal dafür! Trotz eines völlig verregneten Tages wird das Richtfest sehr gelungen, auch dank der Hilfe unserer Familien, beispielsweise beim Herauskehren des Regenwassers aus dem Flur, das über das Treppenhaus ins Haus gelangte. Der Richtspruch und das Einschlagen des letzten Nagels finden im Regen auf dem Gerüst statt. Nachdem wir die Schnapsgläser auf dem Boden haben zerspringen lassen (das bringt Glück), feiern wir im zukünftigen Wohnzimmer zwischen den Deckenstützen. Leider kann unser großer Sohn nicht mit dabei sein, weil er gerade zur Klassenfahrt ist. Wir feiern mit den Bauarbeitern, unserem Bauleiter Herrn Jünger und allen weiteren Gästen mit Kaffee, Kuchen und Gegrilltem, bis am späten Abend auch der Regen nachlässt. Am nächsten Tag bedanken wir uns auch bei den Maurern mit einem kleinen gemeinsamen Mittagessen.

Wir hoffen, dass auch die weiteren Bauarbeiten genauso schnell und ordentlich voran gehen und freuen uns schon sehr auf „unser“ Haus.“

Vielen Dank an die Bauherren für die netten Worte und umfangreichen, interessanten  Ausführungen. Besser, umfangreicher  und authentischer kann man das Ganze nicht beschreiben. Danke für das Feedback!

Wie es weiter geht, seien Sie gespannt, wir halten Sie über den Baufortschritt auf dem Laufenden und informieren Sie rechtzeitig über den Termin einer öffentlichen Baustellenbesichtigung!

Ihr Town & Country Team und die ZET Bauträgergesellschaft mbH

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